Patenprojekt der Liebigschule

 

Was tun die Paten?
  • Betreuung einer fünften Klasse für ein Jahr
  • Begrüßung der Fünftklässler am ersten Schultag
  • Begleitung durch die erste Schulwoche
  • Ansprechpartner/in in den Pausen
  • Gemeinsame Ausflüge
  • Bastelnachmittag
  • Teilnahme am Training der Jugendkoordination der Frankfurter Polizei „Cool sein – cool bleiben"
  • Weitergabe des Anti-Gewalt-Trainings „Cool sein – cool bleiben" an die 5. Klassen
  • Schulführungen am Tag der offenen Tür
 
Wie werde ich Pate?
Ab Ende der Klasse 9 kann man an diesem Projekt teilnehmen. Das Training „Cool sein – cool bleiben" findet jeweils am Ende des Schuljahres statt. Ansprechpartnerin ist Frau Castrinakis-Kraiker, die nach den Osterferien in den 9. Klassen über das Projekt informiert.

Was haben die Paten mit den Streitschlichtern zu tun?
Manchmal sind Paten auch Streitschlichter, manchmal aber nicht. Die Erfüllung beider Aufgaben trägt zu einer besseren Schulatmosphäre bei, fördert soziale Kompetenzen und letzten Endes der Gewaltprävention.


Kooperationspartner
Jugendkoordination Frankfurter Polizei
 

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Wir sind Constance, Katarina, Pauline & Rosalie und sind die Paten der Klasse 5c.

Unsere Aufgabe als Paten ist es, Ansprechpartner für die Schüler*innen zu sein und ihnen den Einstieg in das neue Schulleben zu erleichtern. Dadurch, dass wir selbst Schülerinnen der Schule sind, können wir unsere eigenen Erfahrungen mit den Kindern teilen und uns gut in ihre Lage versetzen. Wir begleiten die Klasse seit ihrem ersten Schultag und haben schon einige Projekte zusammen gemacht.

Nachdem wir unsere Patenklasse schon etwas kennen gelernt hatten, haben wir sie regelmäßig in ihrer Klassenlehrerstunde besucht. Zunächst waren wir mit ihnen auf dem Pausenhof am Bauwagen und haben uns mit ihnen unterhalten und ihnen Spiele gezeigt. Ursprünglich hatten wir einen Ausflug mit ihnen geplant, aber das war leider auf Grund der aktuellen Situation mit Covid-19 nicht möglich. Stattdessen sind wir zusammen auf den Sportplatz gegangen und haben dort gepickt. Damit auch die Schüler uns Paten etwas besser kennenlernen konnten, haben wir uns in Form von Gruppenarbeiten über unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgetauscht, wodurch sich die Schüler untereinander noch einmal besser anfreunden konnten. Andererseits haben wir auch wichtige Themen wie den Gebrauch von WhatsApp und Mobbing im Internet besprochen. Da es in sozialen Medien immer wieder Probleme auch unter den Schülern gibt, haben wir ihnen von unseren persönlichen Erfahrungen berichtet und sie über die Vor- und Nachteile aufgeklärt und genau diese Konflikte zu verhindern.

Am Anfang war natürlich alles noch ganz neu. Für die 5. Klässler wie auch für uns und sehr viel Kontakt zu ihnen hatten wir in den Pausen nicht.
Doch nach ein Paar Aktivitäten, die wir mit Ihnen gemacht haben, wie zum Beispiel den Klassenraum dekorieren oder sich um den Bauwagen mit Ihnen zu kümmern, konnten sie uns und wir sie, besser kennenlernen. Schließlich haben sie angefangen in den Pausen zu uns zu kommen und mit uns kleine Konversationen gehalten. Ein Paar haben uns sogar ihre sozial Media gegeben. Man kann also sagen, dass die Beziehung zu unseren Patenkindern sich mit der Zeit sehr gut entwickelt hat.

Die aktuelle Situation mit Covid-19 und den neuen Maßnahmen erschwert uns den Umgang und das Kennenlernen mit den Schülern, dennoch freuen wir uns, dass wir Paten sein können und dass das Zusammenarbeiten weiter stattfinden kann. Denn auch wir hatten Paten und fanden es angenehm eine Bezugsperson zu haben, die uns unterstützt hat. Wie auch unsere damaligen Paten wollen wir den neuen Fünftklässlern ein Vorbild sein und ihnen den Neuanfang so angenehm wie möglich machen.